Planetarium und ???

Nachdem ich früher um drei Fragezeichen in 3D zu hören nach Hamburg fahren musste, gibt es das ganze jetzt auch im Berliner Zeiss-Großplanetarium.

Schon früher habe ich gerne drei Fragezeichen im Planetarium gehört. Damals bin ich noch nach Hamburg gefahren um die Hörspiele im 3D Sound zu hören. Jetzt geht das Ganze auch in Berlin, und 2-mal habe ich dort eins gehört.

Das Planetarium verfügt über mehrere Lautsprecher rund um den Raum herum und in der Kuppel. Daher können die Töne nicht nur von links oder rechts kommen, sondern tatsächlich können die Audioquellen aus allen Richtungen kommen. Bei den hierfür erstellten Hörspielen wird diese Technik eingesetzt um Personen von einer Seite des Raumes zu einer anderen gehen zu lassen.

Visuell gab es zwischen den beiden folgen in Berlin untereinander und auch im Vergleich zu den älteren die ich in Hamburg hörte einige Unterschiede. Die neueren folgen Setzten auf wesentlich mehr Bilder die wären des Hörspieles in die Kuppel projizierte werden. Die Hamburger folgen hatten (zu mindestens in meiner Erinnerung) relativ wenig grafische Elemente. Die erste Berliner folge die ich sah (Das versunkende Schiff) zeigte meistens die Decke der Räume an in denen das Hörspiel ablief. Aufgrund technischer Fehler beim ersten Mal allerdings asynchron zum Ton. Da die folge aber auch beim ersten Versuch nicht komplett fertig gespielt werden konnte (noch mehr technische Fehler) musste dieses an einem zweiten Termin nachgeholt werden.

Bei der letzten Folge (die schwarze Katze) wurden sich grafisch an den Covers orientiert. Für meinen Geschmack zu viel Animationen, für andere Leute wiederum zu wenig. Aber es war auf jeden Fall angenehmer und weniger ablenkend, und beinhaltete auch sehr schöne Bilder.

Zusätzlich zu den beiden Hörspielen habe ich noch an einer „Hinter den Kulissen“ Vorstellung teilgenommen, die aber durch das bunt gemischte Publikum sehr allgemein gehalten war. Es gab zwar ein oder zwei interessante Punkte, aber ich glaube eine fachbezogenere Führung zu der eingesetzten Technik wäre für mich interessanter.

Und auch in Zukunft werden drei Fragezeichen in irgendwelchen Planetarien sicher ein angenehmes Abendprogramm darstellen.




Veröffentlicht: 17.12.2017